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Schlafstudie: Airnergy-Sauerstofftherapie im Test

Auswertung einer Patientenbeobachtung

Das Unternehmen natural energy solutions hat ein Gerät entwickelt, mit dem sich der Sauerstoffanteil der Atemluft besser verwerten lässt. Durch diese wirksamere Sauerstoffversorgung, so das Konzept der Firma, soll der Stoffwechsel allgemein vorteilhaft beeinflusst werden, um damit auf verschiedensten Gebieten erstaunliche Heilerfolge gesundheitlicher Studien zu bewirken. In der Haranni Clinic in Herne lief nun eine erste Studie mit 34 Patienten.

 

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Ursache für zahlreiche Krankheiten sind die freien Radikale. Dies sind Moleküle mit einem freien Elektron. Elektronen sind normalerweise mit einem anderen Elektron gepaart. Die freien Radikale versuchen nun, das ihnen fehlende Elektron von anderen, noch intakten Molekülen zu „stehlen“. Dadurch entstehen jedoch wieder freie Radikale, da dem angegriffenen Molekül nun ebenfalls ein Elektron fehlt. So kommt eine verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang, bei der chemische Substanzen und Verbindungen in unseren Zellen zerstört werden. Auf diese Weise fördern freie Radikale die Entstehung diverser Krankheiten.

 

Ohne Sauerstoff gibt es kein Leben. Jede einzelne Zelle ist auf Sauerstoff angewiesen, der in unserer Atemluft enthalten ist. Den Sauerstoffanteil der Atemluft nutzt der Körper aber sehr schlecht. Rund drei Viertel davon werden ungenutzt wieder ausgeatmet. Es ist also gar nicht so leicht, den Zellen zusätzlich Sauerstoff zuzuführen, um beispielsweise die Entstehung freier Radikale zu mindern.

 

Die Airnergy-Methode will nun den Körper gezielt mit Sauerstoff versorgen. Da diese konzentrierte Sauerstoffversorgung die Zellfunktion - insbesondere durch die Verminderung freier Radikale - verbessert, erscheinen Heilungsaussichten der unterschiedlichsten Krankheiten potentiell möglich. So haben Patienten, die die Methode erprobten, von einer Verbesserung ihres Schlafvermögens, ja sogar der Besserung einer bestehenden Schlafapnoe berichtet.

 

Solche subjektiven Erfolgsmeldungen sind für die tatsächliche Wirkungsweise einer neuen Methode unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten noch kein Beweis. Durch wissenschaftliche Studien, d.h. durch eine systematische Beobachtung am Menschen, muss jede neue Therapiemethode ihre Wirksamkeit eindeutig nachweisen. Solche Studien sind freilich sehr kostspielig und fordern Zeit.

 

 

Wissenschaftliche Studien in Herne

Die ersten Studien wurden in der Haranni Clinic in Herne unter Leitung der Internistin und Schlafmedizinerin Dr. med. Marion Burmann-Urbanek und des Neurologen Dr. med. H. Straube begonnen. Erste Ergebnisse liegen vor.

 

Die Patienten, die an dieser Studie teilnahmen, absolvierten in zwei Wochen an den Werktagen jeweils eine Anwendung mit 20 Minuten Behandlungsdauer mit dem Airnergy-Gerät. Insgesamt kam jeder Teilnehmer auf zehn Anwendungen.

 

Die Teilnehmer wurden vor der ersten und unmittelbar nach der zehnten Anwendung mittels eines Fragebogens nach ihrem Befinden befragt. Diese Befragung wurde 14 Tage nach Beendung der letzten Anwendung erneut durchgeführt. In den ersten zwei Untersuchungswochen und während der folgenden 14 Tage änderten die Teilnehmer weder eine eventuelle medikamentöse Behandlung noch ihre üblichen Lebensgewohnheiten.

 

Aufgrund der überraschend guten und eindeutigen Ergebnisse dieser Patientenbeobachtung wird eine Anschlusstudie mit einem größeren Teilnehmerkreis und einem veränderten Studiendesign erarbeitet und an der Hiranni Clinic durchgeführt.

 

 

Airnergy nutzt die Atemluft als Behandlungsmedium, die der Patient über eine Nasenkanüle einatmet. Der in der Luft vorhandene Sauerstoff wird von dem Gerät in einen Singulett-Zustand gebracht, der nur Bruchteile einer Millisekunde existiert: Beim Rücksprung der Elektronen auf ihre ursprünglichen Umlaufbahnen wird Energie frei. Diese wirkt im Körper. Die Wirkung der Therapie kommt dadurch zustande, dass in den Körperzellen antioxidative Enzyme produziert werden, die die Entstehung freier Radikale vermindern. Die Airnergy-Therapie versteht sich als Basistherapie der integrativen Medizin.

Die Ergebnisse der ersten Studie

Teilnehmer einer Gruppe waren 15 Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom, davon zwölf männlich und drei weiblich. Bei drei dieser Patienten änderte sich nichts; sechs gaben eine Verbesserung ihres Befindens an; drei sagten, dass sich ihre Schlafstörungen verbessert hätten; fünf Patienten registrierten eine Verbesserung ihrer Tagesmüdigkeit; ein Patient sagte, dass sein im Kopf empfundenes Druckgefühl verschwunden sei, und ein weiterer Patient bemerkte, dass sich sein bisher vorhandenes Schwindelgefühl verflüchtigt habe.

 

12 von 15 Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom erfuhren also eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden nach zehn Airnergy-Anwendungen und auch zeitlich darüber hinaus. Nur drei Patienten zeigten noch keine nennenswerte Veränderung ihres Zustandes.

 

Teilnehmer einer anderen Gruppe waren zehn Patienten mit Schlafstörungen. Am Schluss der Behandlung hatten sich bei neun von diesen zehn Patienten die Beschwerden deutlich verbessert.

 

In einer dritten Gruppe wurden fünf Patienten mit Durchblutungsstörungen bzw. Bluthochdruck behandelt. Drei von fünf Patienten sprachen von deutlichen Verbesserungen ihres Zustandes und berichteten über gesteigertes Wohlbefinden, eine Reduktion ihrer Tagesmüdigkeit und eine bessere Durchblutung der Gesichtshaut.

 

Bei weiteren vier Patienten mit diversen Beschwerden verbesserte sich die Sehfähigkeit, während zwei Patienten mit Rheuma keine Wirkung spürten.

 

Insgesamt stellten 28 von 34 Patienten eine deutliche Verbesserung ihres Gesamtzustandes und ihrer speziellen Beschwerden fest. Rund 82% der Patienten erfuhren somit eine deutlich spürbare Verbesserung ihres Gesundheitszustandes.

 

Nach Wiederholung der Befragung vierzehn Tage später gaben acht Patienten an, dass ihre gesundheitliche Verbesserung anhalte. Zehn Patienten sprachen von einer zunehmenden Verbesserung während der vierzehntägigen Therapiepause; bei acht Patienten fand während dieser Pause sogar eine Besserung vorher nicht verbesserter Beschwerden statt.

 

Daraus ist abzuleiten, dass durch die Therapie angestoßene Regenerationsprozesse und Regulationsverbesserungen auch nach der direkten Anwendung noch weiterlaufen, dass also eine echte Ursachenbehandlung stattgefunden hat.

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Dieser Artikel ist in der dritten Ausgabe 2004 der Zeitschrift „das Schlafmagazin“ erschienen.

 

Autoren:

Dr. med. Marion Burmann-Urbanek

Dr. med. Hendrik Straube

 

 

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Airnergy-Sauerstofftherapie im Test - Auswertung einer Patientenbeobachtung

Ausgabe Nr. 03/2004

 

 
 
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